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Detail eines Gibelbretts im Campus Transhumanza in Unser Frau in Schnals. Das Hauszeichen der gekreuzten Pferdeköpfe sollte vermutlich der Gefahrenabwehr dienen.Dettaglio di di un tetto presso Campus Transhumanza a Madonna di SenalesRoof detail of Campus Transhumanza in val Senales ValleySchnals-Schmied Hütt, 1470 AD

campus transhumanza 2026

Alpines Lebenswissen. Handwerk. Kunst.
Ihr Besuch im campus transhumanza.

Der campus transhumanza ist ein Kulturzentrum und Museum in Unser Frau im Schnalstal. Es widmet sich der Transhumanz, einer mobilen Weidepraxis, die im Schnalstal eine lange Geschichte hat und die die UNESCO seit 2019 als immaterielles Kulturerbe führt.

campus transhumanza besuchen

Wer Infos und Tipps sucht, um den Besuch des des campus transhumanza zu planen, ist hier richtig:

Öffnungszeiten, Preise und praktische Hinweise

Jeden Tag
10 – 17 Uhr

Standard 12 Euro
Ermäßigt 10 Euro
Familie 4+ 35 Euro (Familie 3: 28 Euro)

Euregio-Family-Pass (jeden Sonntag) 5 Euro

Ticket All & Flex
2 Erlebnisse kombinieren (archeoParc und/oder campus transhumanza im Gültigkeitszeitraum von 7 Tagen besuchen):

Standard 24 Euro
Ermäßigt 21 Euro
Familie 4+ 75 Euro (Familie 3: 65 Euro)

Informationen zur Zugänglichkeit für Besuchende mit Einschränkungen in der Mobilität gibt die Seite Südtirol für Alle.

Der Zutritt für Hunde ist nicht gestattet.

Die ermäßigten Tickets gelten für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen, Jugendliche bis 18 Jahre, Studierende bis 27 Jahre, Senioren ab 65 Jahren, Zivildienstleistende, behinderte Menschen und Gruppen ab 15 Personen.

Die Familientickets gelten für zwei Erwachsene mit Kindern bis 18 Jahre bzw. für zwei Erwachsene mit einem Kind bis 18 Jahre (familiy 3).

Veranstaltungen und Programm

März

28.03 – 30.03: Weben
31.03: Holzscheibe sägen

April

01.04 – 02.04: Holzscheibe sägen
03.04 – 06.04: Papierblumen herstellen
07.04 – 08.04: Bommel / Quaste herstellen
09.04 – 10.04: Kerzen ziehen
11.04 – 13.04: Kugeln filzen
14.04 – 16.04: Kerbschnitt
17.04 – 20.04: Stricken mit Strickliesl
21.04 – 23.04: Weidenzaunring
24.04 – 26.04: Buchstaben stricken
27.04 – 29.04: Papierblumen herstellen
30.04: Kerzen ziehen

Mai

02.05 – 04.05: Lederanhänger
05.05. – 07.05: Kerbschnitt
08.05 – 11.05: Weben
12.05 – 14.05: Holzscheibe sägen
15.05 – 18.05: Papierblume herstellen
19.05 – 22.05: Bommel / Quaste herstellen
23.05 – 25.05: Maienpfeife
26.05 – 28.05: Kerzen ziehen
29.05 – 31.05: Filzen

Sofern nicht anders angegeben ist für die Veranstaltung keine Anmeldung erforderlich.

Ausstellungen

Im campus transhumanza gibt es drei bäuerliche Gebäude, die großteils aus dem 16. Jahrhundert stammen: ein Stall-Stadel (Schnals-Brugger Hütten Stadel), eine Mühle (Schnals-Gorfer Mühle) und das Obergeschoß eines Wohnhauses (Schnals-Schmied Hütt). Ein viertes wird gerade gebaut: eine Venezianer Säge. In den Gebäuden gibt es multimediale Ausstellungen.

Aktuell sind hier folgende Ausstellungen zu sehen:

  • die Sonderausstellung „Wege aus Gras und Fels“ zu acht europäischen Transhumanzen
  • die multimediale Ausstellung zur Schnalser Transhumanz „Auf der Suche nach Gras“ von Sebastian Marsailer und Gianfranco Spitilli
  • eine multisensorische Ausstellung mit künstlerischen Positionen zum Thema
Was ist ‚Transhumanz‘?

Die Transhumanz ist eine mobile Weidepraxis, die im Schnalstal eine lange Geschichte hat und die die UNESCO seit 2019 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbs führt.

Jedes Jahr, zu Beginn des Sommers, machen sich Hirten und Schafe vom mittleren Vinschgau auf, um über das Schnalstal zu ihren Sommerweiden nördlich des Alpenhauptkamms ins hintere Ötztal (A) zu wandern. In drei Tagen legen sie dabei circa 45 km und 5.000 Höhenmeter zurück. Im Spätsommer geht es dann wieder auf den selben Wegen zurück.

Grundeigentümer der Sommerweiden sind seit mindestens 700 Jahren Bauern aus dem Schnalstal. Heute wird der Viehtrieb wie die Schafzucht selbst großteils aus Passion betrieben. Seinerzeit war der Erwerb und die Nutzung der Weideflächen Teil des ausgeklügelten wirtschaftlichen Konzepts einer hochstehenden Wollstoff-Produktion (Loden).

Gruppe buchen

Für Gruppen ist der Besuch nach Vormerkung während und außerhalb der Öffnungszeiten möglich:

Be compact
20 min
Eintritt + 0 Euro (min. 75 Euro)

Be courious
40 min
Eintritt + 3 Euro (min. 120 Euro)

Be interested
90 min
Eintritt + 6 Euro (min. 160 Euro)

-> Unsere Führungen für Schulklassen und Jugendgruppen setzen sich aus je einer Stunde dialogischer Führung und praktischer Arbeit (Filzen, Weben, Wasserrad bauen) zusammen und kosten 10 Euro pro Kopf.

Raumnutzung

Die Räumlichkeiten und das Gelände des campus transhumanza können für kleine Versammlungen und Veranstaltungen genutzt werden:

  • Erdgeschoss der Schmied Hütt
  • Erdgeschoss der Gorfer Mühle
  • Office Space im Obergeschoß der Schmied Hütt
  • Glaskubus im Brugger Hütten Stadel
  • Gelände
Unterrichtsmaterial immaterielles Kulturerbe

Die UNESCO stellt auf ihrer Website Materialien zum Thema immaterielles Kulturerbe zur Verfügung, um Schülerinnen und Schüler zum Thema hinzuführen und für Traditionen, Bräuche und Wissensformen, die Gemeinschaften über Generationen hinweg prägen und verbinden, allgemein zu sensibilisieren:
Teaching and Learning with Living Heritage
Dive into Intangible Cutural Heritage

Anfahrt und Kontakt

campus transhumanza
Unser Frau 187
I-39020 Schnals

Herkommen

Besucherservice archeoParc Schnalstal und campus transhumanza
Tel.: +39 0473 676 020
E-Mail: info@archeoparc.it

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Fragen?

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Tel.: +39 0473 676 020
E-Mail: info@archeoparc.it