Schnalser Schaf mit farblicher Fellkennzeichnung bei der Schofschoad in Vernagt im SchnalstalPecora Senalese con marcatura del pelo colorato dopo il ritorno dalla montagna a Vernago in Val SenalesTypical Sheep from Val Senales valley with color-coded fur marking after coming back from the mountain in Vernago in the Val Senales valley September 2025

Spiele-Autorenwettbewerb zum Jahr der Weide

Heuer ist das Internationale Jahr der Weiden und der Hirten. Wer hat Lust, ein Spiel zum Thema zu kreieren?

Blick in die Fotoausstellung „Transhumanzen“ im Obergeschoss der Gorfer Mühle<br/>Mostra fotografica<br/>Temporary exhibition<br/><br/>June 2925
archeoParc Schnalstal, photo: Ganesh Neumair

Die Aufgabe

Überlegt euch ein Spiel zum Thema Weide und Hirten für eine der drei Kategorien:

  • Kategorie analog
  • Kategorie digital
  • Kategorie Kinder

Bringt oder schickt uns euren Prototyp innerhalb 17. September an info@campus-transhumanza.it oder an
campus transhumanza, Unser Frau 187, I-39020 Schnals.

Aus allen Zusendungen wählt eine Jury jene Spiele aus, die wir am Internationalen Tag des immateriellen Kulturerbes (17. Oktober) im campus transhumanza ausstellen und spielen werden. Bitte Termin vormerken, Einladung folgt. Am Nachmittag wird die Jury die Gewinner der Kategorien bekannt geben.

Mitglieder der Jury sind der Spieleentwickler Hannes Waldner, der Spielebauer Hanspeter Schönthaler, die Schnalser Gemeindereferentin und VKE-Präsidentin Karin Gartner und je eine Vertretung der bäuerlichen Vereine und des Msueumsvereins.

Die Preise

Auf die Gewinner/innen der Kategorien analog und digital wartet ein Geldpreis von 1.000 Euro.

Für die teilnehmenden Kinder wird es einen Gabentisch geben. Alle Teilnehmer/innen nehmen außerdem an der Verlosung eines Gutscheins für einen Werkkurs im campus transhumanza teil.

Vielen Dank an die Sponsoren und Spender!

Zur Inspiration

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums (International Year of Rangelands and Pastoralists, kurz IYRP) erklärt.

Etwa die Hälfte der weltweiten Landfläche besteht aus Weideland. Die traditionelle Bewirtschaftung schützt einzigartige Lebensräume und sichert den Erhalt von Kulturlandschaften, wie dies etwa die Almen im Alpenraum sind. Beweidung fördert die Bindung von Kohlenstoff im Boden, hält Flächen offen und beugt Verbuschung sowie Erosion vor.

In den Mittelpunkt stellt das Internationale Jahr die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von wandernden und ortsansässigen Tierhaltern: Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit.

Es geht also um Biodiversität, um Klima und Ökosysteme, um Kulturerbe und um Wertschätzung gegenüber Hirtinnen und Hirten.

Vor Ort zum Thema informieren kann man sich z.B.

  • bei Tierhaltern und Hirten im Freundes- und Bekanntenkreis
  • auf Almen
  • bei Hirtenfesten (Schofschoad)
  • auf Websites und Social-Media-Kanälen zum Internationalen Jahr der Weiden und Hirten
  • in Ausstellungen, Museen und Veranstaltungen zum Thema
    z.B. bei einem Besuch von archeoParc und campus transhumanza

Seid ihr mit dabei?

Das Museumsteam von campus transhumanza und die Jurymitglieder freuen sich auf eure Einsendungen.