Winterpause.❄️ Für Terminvormerkungen etc. erreichen Sie das Sekretariat zu den Bürozeiten.
Trägerverein
Träger des archeoParc ist die Gemeinde Schnals. Diese hat die Führung der Einrichtung 2007 an den privaten Verein „archeoParc Schnals Museumsverein“ delegiert. Der öffentlich anerkannte Verein besteht derzeit aus 40 Mitgliedern und arbeitet gemeinnützig, ohne Gewinnabsichten und ehrenamtlich. Der Verein führt den archeoParc und das Museum und Kulturzentrum campus trahsumanza.
In erster Amtszeit steht seit März 2026 Herr Peter Grüner dem Vereinsvorstand vor. Außerdem im Vorstand vertreten sind Dietmar Rainer (Vizepräsident), Benjamin Raffeiner, Otto Rainer und Walter Zerpelloni.
Für den Verein arbeiten in fester Anstellung vier Mitarbeiter ganzjährig und zwölf Mitarbeiter zwischen März und November (ca. 6 VZÄ). Diejenigen, die Genaueres über unsere Tätigkeiten erfahren möchten, finden unten einen kurzen Streifzug durch unsere vergangenen Jahre.
>Vereinsstatuten [pdf]
>Information Mitglied werden [pdf]
>Beitrittsformular [pdf]
2025





Im archeoParc starten wir mit Freude und Spannung in die Saison. Es steht die Eröffnung des Filialmuseums campus trashumanza bevor. Das Museum und Kulturzentrum widmet sich dem lokalen Schaftrieb, der 2019 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde. Die Einrichtung desselben wurde aus Mitteln des Covid-Wiederaufbau-Fonds EU Next Generation (PNRR) finanziert. Die Gemeinde Schnals wird dem Museumsverein die Führung desselben übertragen.
Anlässlich des Internationalen Tags der Familie im Mai entscheidet sich der Museumsverein, das Grundsatzpapier der britischen Stiftung Kids in Museums zu unterschreiben und zusammen mit Partnern aus der Kinder- und Jugendarbeit (VKE Schnals und Jugendtreff Time Out) eine Bestandsaufnahme betreffend die Nutzergruppe Familien durchzuführen sowie Ideen für die an den Bedürfnissen von Familien orientierte Weiterentwicklung zu sammeln.
Zur Eröffnung des campus transhumanza organisiert der Museumsverein das inhaltliche Begleitprogramm und eine Schau zur umfangreichen Vereinstätigkeit im Tal. Daran anschließen soll die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. Es sind „Vereinsgespräche“ geplant und die Ergebnisse sollen in die Programmgestaltung und Weiterentwicklung einfließen. Als ersten Schritt hat der Vorstand Vertreterinnen der bäuerlichen Vereine und der Kinder- und Jugendorganisationen des Tals in den Vorstand kooptiert.
So konnte der Vorstand zusammen mit mehreren, ebenfalls aus Mitteln des PNRR-Projekts finanzierten, Gutachten und Expertisen der Gemeinde und dem Kulturressort Vorschläge für die kurz- und mittelfristige Entwicklung der Vereinstätigkeit mit Integration der Führung des campus trahshumanza unterbreiten und beginnen diese intern und mit Partnern im In- und Ausland zu diskutieren.
Die Ausstellungen 2025:
- Glaciers and Me mit Arbeiten von Daniela Brugger und Jessie Pitt
- Fotoausstellung von Simone Santer
- Wege aus Fels und Gras
- Graffitti-Ausstellung des Jugendtreffs Time Out
2024





Das Jahr 2024 ist geprägt von Wiederaufbau- und Veränderunsarbeit. Dank Einsatz im Vorstand und im Museumsteam gelingt es, eine Veranstaltungsreihe zu konzipieren, welche Interessierte zum Vertiefen unserer Themen einlädt: die sogenannten „Werkkurse“. Es finden im Sommer und im Herbst erste Kurse statt.
Außerdem arbeiten die ehrenamtlichen Vorsitzenden und das Leitungsteam an der Weiterentwicklung des Austauschs mit lokalen Tourismus-Partnern und des Angebots für Vereinsmitglieder. Erste Ideen der „Gastwirte-Gespräche“ und fließen wie das erweiterte Angebot für Vereinsmitglieder bereits in die Programmplanung 2025 ein.
Im Frühling und Sommer trifft der Museumsverein LR Philipp Achammer und Vertreter aus dem von Ihm geführten Kulturressort für Beitragsentwicklungsgespräche. Wie die Gemeinde Schnals ist auch das Kulturressort daran interessiert, die Basisfinanzierung unserer Einrichtung zukunftssicher zu gestalten – ein besonderes Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit, das uns nach den vergangenen Jahren ausnehmlich freut.
Die Highlights des Jahres 2024 sind neben der Ausstellung „Moos. Die Kulturgeschichte der Moose“ und der Fotoausstellung von Nereo Ongaro folgende Veranstaltungen und Projekte:
- das Podiumsgespräch „Storie di Confine“
- das Schülerprojekt mit der Grundschule Taisten „Abenteuer Erde“
- die Feierlichkeiten zu 60 Jahre Partnerschaft Rhein-Pfalz-Kreis
- das Ferienbetreuungsangebot in den Allerheiligenferien „Kinderwerkwoche“
2023





Es sind wieder vier Jahre um und der Museumsverein wählt einen neuen Vorstand. Frau Dr. Sonja Santer übergibt den Vereinsvorsitz an Karl Josef Rainer. Zusammen mit Patrizia Pixner und Daniela Brugger und kooptierten Mitgliedern aus Partnerorganisationen lenkt er als amtierender Bürgermeister die Vereinsgeschicke. Erstmals seit 2019 gelingt es dank Engagement des scheidenden und des amtierenden Vorstands zusammen mit dem Museumsteam wieder, regulär an sieben Tagen pro Woche zu öffnen.
Im Rahmen seines Winteressens ehrt der Museumsverein langjährige Mitarbeitende für fünf, zehn, fünfzehn und zwanzig Jahre. Ehrungen für zwanzig Jahre Engagement erhalten Martha Rainer Pazeller und Hannelore Rainer Tumler.
Die 2022 eröffnete Ausstellung „hidden places“ läuft weiter. Im Mai eröffnen wir in der Cafeteria die Fotoausstellung von Norbert Sachsalber.
Finanziert aus Mitteln des Covid-Wiederaufbaufonds EU Next Generation (PNRR) kann der Museumsverein sein Leitungsteam mit modernen elektronischen Geräten ausstatten, welche ab Juni des Jahres zusammen mit der Anbindung an das Glasfasernetz Telearbeit und die Weiterentwicklung der Digitalisierung ermöglichen.
2022





Im archeoParc beschäftigt uns wie vielerorts Personalmangel. Dank Engagement und Kreativität der kleinen Belegschaft gelingt ein Sonderbetrieb mit Führungen an fünf Tagen pro Woche und die Durchführung von gebuchten Veranstaltungen für Schulen und Gruppen. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und Partnerorganisationen denken wir über Möglichkeiten nach, unsere Vereinstätigkeit in die kalte Jahreszeit hinein auszudehnen.
Erstmals gestalten wir vier Ferienbetreuungswochen für Kinder im Kindergartenalter – wie die Betreuungswochen für Grundschulkinder von der Gemeinde Schnals in Auftrag gegeben.
Die Ausstellungen 2022:
- hidden places. Naturdenkmäler und Schutzgebiete in Schnals
- 20 Jahre archeoParc
2021






Was im zweiten Pandemiejahr im archeoParc los ist:
Im Mai startet mit dem internationalen Tag der Museen der Besucherbetrieb und gleichzeitig ein Kreativwettbewerb, wir suchen nämlich ein Rezept für die Jubiläumstorte, um im September 30 Jahre Entdeckung von Ötzi und 20 Jahre archeoParc zu feiern. Besonders freut uns, dass Dank des Engagements einiger Lehrpersonen und unseres Pädagogikteams in diesen Frühlingswochen auch die Wiederaufnahme der Führungen für Schulklassen gelingt.
Im Juli ist der bayrische Extremkletterer Thomas Huber bei der Ötzi Glacier Tour zu Gast, erstmals finden in Kooperation mit der Tourismusgenossenschaft Schnalstal, der Tourismusgenossenschaft Naturns und der Alpin Arena Schnals Side-Events in Naturns und Unser Frau statt.
Im Herbst ist das Rezept für das Jubiläumsgebäck anlässlich 30 Jahre Ötzi und 20 Jahre archeoParc gefunden – Vielen Dank für die tolle Einsendung an Marie Mittelberger aus Mölten! – und wir laden unsere Besucher und Freunde ein, zu Hause mit uns zu feiern und zu backen.
Die Ausstellung „Brot“ und die Fotoausstellung von Caroline Renzler laufen während dieser Saison weiter, Ende September finden die 2020 abgesagten 9. Prähistorischen Europameisterschaften statt und ab August bzw. Oktober startet bei uns wie in allen Museen Italiens der Versuch durch die Verpflichtung, während des Aufenthalts ein Zertifikat über Covid-19-Immunität oder Virusnegativität mitzuführen, einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten, um so bald wie möglich wieder am Abbau von Zugangsbarrieren weiterzuarbeiten.
2020






Wie vielerorts durchkreuzt im Spätwinter Covid-19 die Pläne für das angelaufene Jahr. Wir starten Ende Juni mit einem adaptierten Besucherbetrieb.
Im August verlässt uns Johanna Niederkofler für einige Monate in Mutterschaftsurlaub und Simone Bacher kommt aus ihrem Elternurlaub zurück und kümmert sich zusammen mit Magdalena Alber um die Organisation.
Die Ausstellungen 2020:
- Brot. Die Geschichte des Brotbackens
- Fotoausstellung von Caroline Renzler
2019






Schon wieder vier Jahre um – Zeit, einen neuen Vorstand zu wählen. Nach der Mitgliederversammlung im Spätwinter wird Frau Dr. Sonja Santer in ihrem Amt als Präsidentin bestätigt.
Auf der Baustelle erhalten die letzten Häuser ihren Lehmputz, Bogenschießstand und Außenpalissaden sind fertig. Schön wird unser Gelände! Vielen Dank an Land und Gemeinde, die die Arbeiten finanziell ermöglichen, das Forstinspektorat Meran und die helfenden Hände unserer Nachbarn und Freunde!
Die Höhepunkte des Jahres sind neben der Ausstellung „Wasserführend“, die wir zusammen mit Gianni Bodini gestaltet haben und der Ausstellung von Philipp Schraut:
- das Internationale Flintschlägersymposium,
- die Beteiligung an den Europäischen Archäologietagen mit zwei Veranstaltungen und
- die Sondertermine der Ötzi Glacier Tour mit Axel Naglich und Simon Messner
2018






Die erste komplette Saison mit den neuen Ausstellungen und Abläufen. Was wir uns überlegt haben, läuft nach und nach an. Wir freuen uns! Auch auf der Baustelle geht’s weiter und der Schnalser Kindersommer findet wieder statt. Anfang Juli besucht Familienlandesrätin Dr. Waltraud Deeg die Feriengruppe.
Im Frühsommer findet das Internationale Bogenbausymposium bei uns statt und im Spätherbst laufen die abschließenden Arbeiten in der Sommerwerkstatt und im Mehrzweckraum an.
Die Ausstellungen 2018:
- Birkenteer und Lärchenterpentin
- Grafikarbeiten von Helene Lageder
2017






Ein Meilenstein ist geschafft: Im Juli 2017 eröffnen wir zusammen mit Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher und Bürgermeister Karl Josef Rainer die beiden neuen Dauerausstellungen „Flora, Fauna, Mensch“ und „Der Ötzifund“ sowie einen ersten Teil der neuen Areale im Freilichtbereich:
Am Parcours 1 die Hausgruppe Alpentäler mit den Hausmodellen Villanders-Plunacker und Villanuova sul Clisi-Monte Covolo und am Parcours 2 den Einbaumsteg und die neugestaltete Besucherwerkstatt. Die Hausnachbauten Alleshausen-Grundwiesen und Arbon-Bleiche 3 von 2001 integrieren wir als Hausgruppe Nördliches Alpenvorland in unser neues Besuchsleitbild.
Das große Fest mit Akteuren, Freunden, Kollegen und Besuchern flankieren weitere, ebenfalls gelungene Projekte und kleine Ausstellungen:
- im März gelingt – dank Interesse des Direktors der Schnalstaler Gletscherbahnen, Elmar Pichler Rolle, den Eintritt bei uns in zwei lokale Pauschaltickets zu integrieren: die Summer Card des Tourismusvereins und die Glacier Card der Gletscherbahnen;
- wir gestalten im Auftrag der Gemeinde fünf Wochen Ferienbetreuung für Kinder aus Schnals und Umgebung und beteiligen uns an Grün- und Winterpflegearbeiten im Dorf, durch die Kooperation können wir eine unserer beiden Arbeitsstellen im Bereich Haustechnik und Garten in eine fixe Vollzeitstelle verwandeln;
- die Ötzi Glacier Tour bekommt mit den Schnalstaler Gletscherbahnen im März einen neuen Kooperationspartner und im August mit Gela Allmann prominenten Besuch, im November stellt unsere Museumsleiterin Dr. Johanna Niederkofler das archeoParc-Konzept auf einer Konferenz in der Toskana vor und im Dezember starten wir mit geführten Besichtigungen im Auftrag des Tourismusvereins – einen kleinen Winterbetrieb, finanziert über die Tourismusförderung, können sich zunehmend mehr Akteure vorstellen…
- wir zeigen zusammen mit dem Amt für Bodendenkmäler eine Ausstellung zum jungsteinzeitlichen Schneereif von Schnals-Gurgler Eisjoch und die Fotoausstellung „Edition Aurina“ von Konrad Laimer.
Was 2017 mehr noch als andere Vereinsjahre sichtbar macht, ist: Engagement im und für den archeoParc von unvorstellbar vielen Seiten. Danke an alle, die seit jeher an das Potenzial unserer Struktur und seit 2011 an die Realisierung unseres Relaunchs geglaubt haben!
Ad multos annos, archeoParc! Im Interesse von Schnals, von Südtirol und von uns allen!
2016






Im April beginnen die Erweiterungsarbeiten im Freilichtbereich. Jeden Tag freuen wir uns, wie unser neues Gelände mehr und mehr Gestalt annimmt – nicht vorstellbar ohne die Zusammenarbeit mit dem Forstinspektorat Meran und den Experten aus verschiedenen Ländern… Danke an Land und Gemeinde, die die Arbeiten finanziell ermöglichen und die vielen, vielen freiwilligen Helfer aus unserer Nachbarschaft und unserem Freundeskreis! Die Baustelle für das Haus Brescia-San Polo dient als Foto- und Studienobjekt für unsere heurige Sonderausstellung „Ein Haus wie damals“.
„Cimelia“ nennt sich die Cafeteria-Fotoausstellung 2016 von Daniela Brugger aus Karthaus.
Dank einer Marketinginitiative des Tourismusvereins zählt die Ötzi Glacier Tour heuer ausnehmend viele Gäste. Die Sondertermine finden mit den Extrembergsteigern Hans Kammerlander und Tamara Lunger statt.
Im September ist es 25 Jahre her, dass Ötzi gefunden wurde. In Bozen, im Ötztal und in Schnals finden Veranstaltungen statt. Das Treffen der Zeitzeugen von 1991 ist wenige Tage vor dem Jubiläumstag bei uns im archeoParc zu Gast.
Im Dezember unterschreiben wir mit Dr. Simone Bacher die Umwandlung ihres befristeten Vertrags. Sie ist seit September 2014 die rechte Hand der Museumleiterin.
2015






Nach acht Jahren übergibt Alexander Rainer den Vorsitz im Trägerverein an Frau Dr. Sonja Santer aus Karthaus. Die Gemeinde Schnals und das Forstinspektorat Meran vereinbaren für die Neugestaltungsarbeiten im Freilichtbereich die bewährte Zusammenarbeit fortzusetzen.
Wir sind 2015 wieder beim „Paleofestival“ in La Spezia dabei und beteiligen uns erstmals am „Lernfest“ im Bildungshaus Kloster Neustift mit einem Workshopangebot. Neben den Planungen für die Neu- und Umgestaltung arbeiten wir an unserer neuen Website und dürfen im September zum vierten Mal unsere Bogen- und Speerschleuderfreunde bei den prähistorischen Meisterschaften begrüßen.
Ausnehmend viele gletscher- und geschichtsinteressierte Menschen lockt ein Sondertermin der Ötzi Glacier Tour im Juli zu uns: Reinhold Messner ist mit dabei.
Die Ausstellungen 2015:
- In Wort und Schrift
- Auf der Alm
- Holz Wolle Eier
2014
Im Juni erst öffnen wir für den Besucherbetrieb. Der Blick auf den Finanzabschluss 2013 hat die Kürzung der Saisonzeiten nötig gemacht. Dankenswerterweise tragen fast alle unserer Mitarbeiter die unangenehme Entscheidung mit.
Bezüglich Umbau folgen weitere Gespräche, erste schriftliche Finanzierungszusagen liegen im Sommer vor. Im September tritt Dr. Simone Bacher ihren Arbeitsplatz bei uns an. Sie wird während der Umbauphase der Museumsleiterin unter die Arme greifen.
Die Höhepunkte des Jahres sind neben der Ausstellung „Die Flöte“ und der dritten Auflage der Prähistorischen Meisterschaften zwei Kooperationsprojekte:
- mit Progetto Alteritas Verona
- und mit der Marketingabteilung des Südtiroler Bauernbunds.
